Archiv - Februar, 2007
24. Februar 2007 · Abgelegt unter Software
Bei Firefox wird, wie bei allen verbreiteten Browsern, standardmäßig der Referer übertragen. Hierbei handelt sich um die zuletzt Besuchte Adresse, welche dann von der aktuell besuchten Seite ausgelesen werden kann.
Die Betreiber von Webseiten können durch den Referer also ganz einfach in den Server log Dateien einsehen, woher ein Besucher gekommen ist.
Dies lässt sich im Firefox Browser sehr einfach abschalten:
Hierzu einfach in der Browser Adresszeile about:config aufrufen.
Danach unter Filter network.http.sendRefererHeader eingeben.
Nun kann per Doppelklick auf das erscheinende Ergebnis ganz einfach der Wert geändert werden.
Standardmäßig steht dieser auf Wert auf zwei. Dies bedeutet das der Referer bei Html Dateien übertragen wird. Möchte man die Übergabe des Referer nun ausschalten, muss der Wert einfach auf eins gesetzt werden.
Natürlich wird durch diese Maßnahme keineswegs tatsächliche Anonymität hergestellt. Dennoch bietet die Deaktivierung des Referer im Browser die Möglichkeit eine der vielen Spuren, welche man im Internet hinterlässt auf sehr einfach Art zu verwischen.
20. Februar 2007 · Abgelegt unter Internet
Google hat eine Studie über die Haltbarkeit von Festplatten veröffentlicht. Über einen Zeitraum von neuen Monaten wurden über 100.000 Festplatten von mindestens neuen verschiedenen Herstellern getestet. Die untersuchten Festplatten hatten Kapazitäten von 80 - 400 Gb und waren teilweise schon seit 2001 bei Google im Einsatz.
Interessant ist, das laut dieser Studie die meisten Ausfälle bei Festplatten innerhalb der ersten drei Monate auftreten. Ist dann das erste Betriebsjahr reibungslos überstanden, sinkt die Ausfallwahrscheinlichkeit drastisch.
Außerdem sei Hitze für Festplatten kein Problem. Ideal soll eine Betriebstemperatur zwischen 30 und 45 Grad Celsius sein. Darüberliegende, aber insbesonders darunterliegenede Temperaturen lassen die Ausfallhäufigkeit steigen.
Auch wenn die Veröffentlichten Ergebnisse dieser Studie nicht besonders detailliert sein mögen, darf man gespannt sein ob Google zukünftig weitere Ergebnisse von Hardwaretests bekannt geben wird. Interessant dürfte diese allemal sein.
9. Februar 2007 · Abgelegt unter Internet
Gmail, bzw. Google Mail wie es hierzulande formaljuristisch korrekt genannt werden sollte, ist ab sofort für jeden, ganz ohne Einladung nutzbar.
Die Einladungen wurden schon seit längerem äußerst inflationär verteilt, da jeder bestehende Gmail Account Inhaber 100 weiteren Leuten per Einladung den Zugang zu Gmail ermöglichen konnte.
Um dieses zuletzt wohl auch nach Ansicht von Google ziemlich sinnlos gewordene Hindernis abzubauen kann ab sofort jeder ohne Beschränkungen den Email Service von Google nutzen.
Gmail bietet derzeit nahezu 3Gb Speicherplatz, Pop3 Unterstützung und ein sehr übersichtliches Webinterface. Außerdem wird den Emails keinerlei Werbung angehängt, wie das bei anderen Email Anbietern nur allzu oft der Fall ist.
Gmail läuft immer noch als Beta, allerdings im Gegensatz zu den Anfangszeiten ziemlich stabil. Außerdem wurde die Lernfähigkeit des Spamfilters in den letzten Monaten erheblich verbessert.
Wer also noch keinen Gmail Account sein eigenen nennt und auch keine Bedenken hinsichtlich des Datenschutz hat, kann sich ab sofort ganz ohne Einladung seinen eigenen Gmail Account einrichten.
3. Februar 2007 · Abgelegt unter Internet
Google hat die Provisionierung für Empfehlungen geändert und einen sehr attraktives Bonus System eingeführt.

Sinngemäß lautet das neue Provisionsmodell wie folgt:
Wenn ein geworbener Webmaster innerhalb der ersten 180 Tagen $5 verdient, wird dieser mit $5 vergütet. Sollte der geworbene Webmaster innerhalb der ersten 180 Tagen $100 verdient, wird dieser mit $250 provisioniert.
Des Weiteren gibt es ab sofort noch einen Extrabonus:
Wenn Sie in irgendeiner Zeitspanne von 180 Tagen 25 Webmaster werben, welche innerhalb von 180 Tagen Anspruch auf mehr als $100 Auszahlung haben, werden Sie mit einem Bonus von $2,000 belohnt. Eine Bonus Auszahlung ist dabei maximal einmal pro Jahr möglich.
3. Februar 2007 · Abgelegt unter Internet
Für das Telemediengesetz stehen einige Erweiterungen und Änderungen an die eventuell auch für Affiliates gelten können.
Neben dem bisher schon obligatorischen Impressum, wird auf gewerblichen Webseiten, welche Daten verarbeiten oder speichern zukünftig eine Datenschutzerklärung zwingend erforderlich werden. Diese muss beinhalten was für Daten und zu welchem Zweck diese gespeichert werden.
Affiliates müssen keine Auskunft über Cookies und Logs von externen Anbietern geben. Dies zu realisieren währe praktisch wahrscheinlich auch nahezu unmöglich. Lediglich gewerblich tätige Affiliates müßen über die eigene Webseite informieren, falls über diese Daten mitgeloggt oder gespeichert werden.
Sogar für Geschäfts-eMails sollen die bisher vom gedruckten Geschäftsbrief bekannten Angaben wie Firma, Geschäftsführer, Registergericht und HR-Nummer vorgeschrieben werden. Eine Rechtzeitige Anpassung der Signatur kann auch hier Ärger ersparen.
Besonders für Betreiber von gewerblichen bzw. gewinnorientierten Webseiten empfiehlt es sich bezüglich des Telemediengesetz auf dem laufenden zu sein. Veraltete, bzw. nicht mehr völlig konforme Angaben, werden von manchen Anwälten nur allzu gerne als Vorwand für eine kostenpflichtige Abmahnung benutzt.
Abmahnwelle mit neuem Telemediengesetz befürchtet