inicio sindicaci;ón

Kostenpflichtige whois Abfrage für .name Domains

Die Global Name Registry, welche die .name Domains verwaltet hat die Abfrage der
Whois Daten kostenpflichtig gemacht. Obwohl die .name Domains bisher eher ein Schattendasein führen könnte diese Beschränkung in der öffentlichen
Whois Abfrage für neuen Aufwind für die im Jahr 2000 eingeführte Domainendung sorgen.
Das die Domainendung durch diese Hürde in der Abfrage zunehmend für Kriminelle Aktivitäten benutzt wird, wie von mancher Stelle befürchtet wird ist wohl eher als Augenwäscherei zu betrachten, da nach wie vor die Inhaberdaten öffentlich abgefragt werden können, nur eben kostenpflichtig.
Zweifelsohne ist dies ein guter Schritt in die richtige Richtung den Adress- und Whois Missbrauch mittels den Daten die bei den entsprechenden Nics hinterlegt sind kommen
offensichtlich vor.
Oft ohne das die betroffene Person dies überhaupt merkt:
Über die whois Suche bei der denic beispielsweise kann jeder, überall auf der Welt die Adresse eines Inhabers einer .de Domain ermitteln. Nahezu ohne Restriktionen lassen sich so Datensätze mit kompletter Anschrift, email Adresse, Telefon- und Faxnummer gewinnen. Da beispielsweise für .de Domains ein Ansprechpartner in Deutschland Pflicht ist, können sich nun Personen von überall auf der Welt illegaler
Weise mit den Whois Daten einer anderen Domain eine eigene .de Domain registrieren. Da manche Provider überhaupt keine
Verifikation des Bestellenden durchführen und evtl. auch noch online Bezahldienste wie Paypal erlauben, kann eine derartige Domain mit fremden Whois Daten relativ lange bestand haben. Meist wird lediglich die email Adresse richtig angegeben, so das der Dritte eine Reibungslose online Kommunikation mit dem Provider führen kann.
Diese Art des Whois Missbrauch ist nahezu nicht feststellbar, da die Nics (richtigerweise) keine Möglichkeit einer Rückwärtssuche bieten, so das man in der Regel nicht feststellen kann, wenn ein dritter eine Domain auf den eigenen Namen bzw. die kompletten Daten registriert hat.

Dies ist natürlich nicht nur bei .de Domains, sondern bei den allermeisten Topleveldomains der Fall. Natürlich ist die Verwendung der Daten, welche aus Whois Abfragen gewonnen werden können auch für viele weitere Szenarien denkbar.

Obwohl manche Tld’s wie zum Beispiel .to ganz ohne öffentliche Whois Abfrage auskommen, kann auch eine
kostenpflichtige Datenabfrage zumindest wieder eine kleine Hürde darstellen. Das hierdurch
Kriminalität gefördert wird scheint ein Scheinheiliges Argument zu sein, da die Inhaberdaten der Registrierungsstelle nach wie vor bekannt sind, nur eben nicht völlig ungeschützt von außen abfragbar.
Wird eine Domain sowieso mit falschen Daten registriert, spielt es nahezu keine Rolle ob diese von außen abfragbar sind oder nicht. Nur würde der
Whois Missbrauch schon dadurch erschwert, das nicht jedermann weltweit und jederzeit mit nur wenigen Klicks an die komplette Adresse und
Telefonnummer jedes Domaininhabers herankommt.

ähnliche Beträge