Die ofmals äußerst polemische Kampangen gegen Tauschbörsenbenutzer bzw. Filesharer seitens der Musikindustrie und diversen Copyright Verbänden nimmt in Deutschland schon seit einiger Zeit immer kuriosere Züge an. So werden Menschen welche Dateien tauschen durch Hetzkampangen in die Nähe von Schwerverbrechern gerückt.
Kanada, welches in dieser Hinsicht schon seit längerer Zeit als wesentlich liberaler als die Usa oder Eruropäische Staaten gilt ist nun um eine eindeutige Polizei Aussage reicher.
So heißt es seitens des Chef der Copyright Ermittlungsabteilung der kanadischen Polizei: “Piraterie zum privaten Gebrauch ist kein Ziel mehr für uns. Das Kopieren ist zu einfach heutzutage und wir wissen nicht, wie wir es stoppen sollen.”
Ob diese auffällig Klare Aussage mit der jüngst veröffentlichten Studie der kanadischen der Industrie-Behörde “Illegale Downloads” würden dem CD-Verkauf nicht schaden zusammenhängt, ist nicht klar. In dieser wurde festgestellt das es keinen negativen Zusammenhang zwischen P2P-Downloads und dem Kaufverhalten der Musikkonsumenten gibt. Ganz im Gegenteil: Demnach fördern die Musik Downloads den Kauf von CDs.
Die Kanadische Behörde hat die Studie unabhängig von externen Finanziers durchführen lassen um künftig bessere politische Entscheidungen treffen zu können.
Ein Zusammenhang zwischen der aktuellen Ausage der Ermitler und dieser Studie ist also, auch vom zeitlichen her nicht völlig unwahrscheinlich.