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ICANN überdenkt Whois Regeln

Die ICANN möchte den Domain-Registrare zukünftig die Möglichkeit einräumen, den öffentlichen Zugriff auf whois Daten zu beschränken.
Schon seit längerm wird von vielen Seiten bemängelt, das die Daten von jedem Domaininhaber öffentlich und nahezu ohne Restriktionen abgefragt werden können. Wer näheres dazu lesen möchte, schaut bitte hier nach: kostenpflichtige whois-abfrage fuer name Domains

Jetzt hat die Icann endlich, wenn auch nur halbherzig auf diesen schon so lange bestehenden offensichtlichen Misstand reagiert.
Ab dem 17. Januar 2008 können Registrare beantragen nur noch wenige Infomationen ihrer Kunden, wie zum Beispiel eine eMail Adresse in die öffentlich verfügbare whois Datenbank eintragen zu müßen.
DIesem Prozedere werden zunächst noch zahlreiche bürokratische Steine in den Weg gelegt. Es bleibt also abzuwarten wie sich diese ANgelegenheit entwickeln wird.

Whoisdaten können zu wesentlich mehr als nur zur erfassung von Email Adressen durch potenzielle Spamer herangezogen werden. Das über die Datenbanken der Nics unzulässiger Weise Email Adressen kopiert werden, ist kein Geheimnis. Dennoch stellt dies nicht das Hauptproblem der öffentlichen whois Abfragen dar, wie die ICANN gerene glauben machen möchte.

Viel schlimmer ist der Adressmissbrauch, Betrug, etc… , der mit den Daten betrieben werden kann, die mit der Domainregistrierung zwangsweise öffentlich zugänglich gemacht werdern.

Diejenigen, welche tatsächlich vorhaben mit Domains für unlautere zwecke zu Nutzen, wissen ohnehin wie sie sich gegen eine Offenlegung der Daten schützen können: Mit einem whois-protection Service besipielsweise oder ganz einfach indem sie bei der Registrierung eine falsche Adresse angeben. Kurioserweise ist an eine solche Fakeadresse, welche auch einer manuellen Überprüfung standhalten würde ganz einfach heranzukommen: Über die Whoisdatenbanken der Nics.

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