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Archiv - Juni, 2008

Amateurportale - User generated content

Da es der Traffic so möchte abermals eine kleine Ausführung zu Geld verdienen mit Erotikvideos und Bilder - im Internet. Oder aber auch Nebenjob Sex Webcam.
Private Cam Portale haben Hochkonjunktur. Dies mag unter anderem auch daran liegen, das immer mehr User feststellen, das das Internet ein Interaktives Medium ist. Inhalte können nicht nur abgerufen bzw. konsumiert , sondern auch veröffentlicht und publiziert werden. Dieses Prinzip hat auch in der online Erotik Branche längst einzug gehalten. Private Amateure stellen Bilder und Videos über sogenannte Amateurcommunitys anderen Benutzer zum download bereit.
Wird nun von einem anderen User nach der kostenlosen Registrierung ein Video angeschaut, bezahlt er hierfür einen kleinen Betrag. Dieser wird prozentual zwischen Betreiber, Contenteinsteller und evtl. Affiliate aufgeteilt.
Es entsteht also eine Win-Win-Win Situation. Manche Amateur Seiten bieten auch die Möglichkeit zur Verabredungen zu One Night Stands oder Sextreffen an.
Wer das ganze jedeoch rein virtuell halten möchte,kann auch mit einer Webcam von zu Hause aus Geld verdienen. Hierbei bezalt der Benutzer pro Minute. Hierbei kann nebenher auch gechattet werden.
Manche Datingseiten, wie zum beispiel NowYoo bieten sogar die Möglichkit eines Cam2Cam chats. Das bedeutet, das sich beide Teilnehmer sehen können und nicht nur in eine Richtung gesendet wird.
Die großen, bekannten Portale wie My Dirty Hobby, Privatamateure oder Nowyoo.com haben so viele Besucher, das viele der Nebenverdienst von manchen Amateuren die mit Erotikvideos Geld verdinen zu einer regelrechten Goldgrube werden.

Tv Domains mit Potential

Der ganze kostenlos chatten, gratis sexchat und Amateurseite ohne Anmeldung Traffic bringt nicht viel. Diese erkentniss ist nicht neu. Allerdings kostet Traffic heutzutage nahezu nichts mehr, als warum nicht nicht mitnehmen, Nachteile dürften duch einen größeren Besucheransturm kaum entstehen.
In den Searchphrases der leten Wochen waren immer wieder komplette Urls von Erotikseiten und Chatportalen zu finden. Das ist auch wiederum nichts neues, da auf sehr vielen Pc’S Google als Startseite eingerichtet ist und die Benutzer die Adresse der Seite die sie besuchen möchten in das Suchfeld, auf das der Cursor automatisch springt, eingeben.

Google gibt bei der Such nach einer Kompletten Url in der Regel auch die entsprechende Seite als erste aus. Dies ist aber natürlich keinesfalls immer so.
Nunja, was mich an den Suchbegriffen allerings verwundert hat, ist das sehr viele Seiten anscheinend mit der endung .tv gesucht werden. Was der User dahinter vermutet erschließt sich mir noch nicht ganz. So konnte arisia.de eitliche Besucher verzeichnen die zum Beispeil nach adultfriendfinder.tv oder nowyoo.tv suchen. Hätten diese Beispeilsweise nach adultfriendfinder.de gesucht, könnte man es ganz einfach durch oben erläuterten Effekt erklären.
Die .tv Endung, welche die meisten Beenutzer wohl eher mit Television, als mit Tuvalu assoziieren scheint dadurch, das einige Fernsehsender diese massiv bewerben deutlich an Bekanntheit gewonnen zu haben.
Eventuell lohnt es sich zukünftig etwas mehr mit dieser Endung zu machen, Potential scheint sie auf jeden Fall zu haben.

Wirtschaftspsychologie - oder wie denkt der User

Wer sich über viele, viele Jahre hinweg mit Suchmaschinen beschäftigt bekommt, wie jeder der sich solange und so intensiv einer Thematik widmet, wohl einen bestimmten “Blick” für manche Sachen. Das ist soweit völlig natürlich. Jemand dessen Hobbys schnelle Autos oder ausgedehnte Reisen sind wird mit der Zeit auch über ein höheres knwo-how in diesen Bereichen verfügen, als jemand der andere Interessen hat.

Nun ist es aber beim Thema online Marketing wichtig, wenn nicht sogar sehr wichtig, sich die Situation des Users zu versetzen - den dieser soll ja letzenendes in Conversions umgewandelt werden. Zynisch, aber dennoch der Plan der meisten Webmaster ;)

Es geht also darum die Seite - und alles was dazugehört, also angefangen von den Metatags bis hin zu den Landingpages, Onlineshop Prozesse etc.. einfach alles was zu Klicks, Anmeldungen oder Conversions führen kann, aus dem Standpunkt der Wirtschaftspsychologie zu betrachten.

Für jemand der schon jahrelang täglich zum Beispiel mit Adsense umgeht, wird es kaum mehr nachvollziehbar sein, wie ein User die Adsense Anzeigen nicht vom Content unterscheiden kann. Dies ist aber nach wie vor häufig der Fall - und das nicht nur bei sogenannten Bildungsfernen Schichten.
Es gibt nach wie vor eine Menge Leute, die zwar täglich mit dem Internet in Berührung kommen - sich aber schlcihtweg nicht vorstellen können wie ein Klick jemanden Geld kosten soll - bzw. wie jemand mit einem Klick Geld veridienen kann.

Das Internet hat in den letzen Jahren eine derart rasante Verbreitung gefunden, das die meisten User mit den Möglichkeiten völlig überfordert sind. Und genau unter diesem Gesichtspunkt sollte man als Onlinemarketer versuchen seine Projekte zu betrachten - Conversions sind nicht nur eine Frage des Traffics - sondern auch der Emphatiefähigkeit des Webmasters.
Psychologie für jede einzelne Suchphrase, Landingpage, Zielgruppen kann sich bezahlter machen als eine ver-x-fachung des Traffics.