Wie geht es weiter am deutsche online Erotik Markt? Nunja, diese Frage konnte bisher noch nicht beantwortet werden. Partnerprogramme gibt es jede Menge, User generated Content hat noch jede Menge Potential. Und auch trotz Youporn, megarotic und rapidshare gibt es wieterhin User die für sex videos und Filme Geld bezahlen möchten. Nicht zuletzt auch verunsichert durch eine ständig anhaltende öffentliche Diskusion rund ums Filesharen. Und seien wir mal ehrlich: Otto Normal User kann doch auch im ach so modernen Jahr 2008 noch nicht zwischen Filesharing und einem 1-klick Hoster unterscheinden. Der hat halt mal im Fernsehen was gehört und das Wörtchen “gefährlich” ist hängen geblieben.
Das Netz ist nach wie vor ein Wachstumsmarkt und irgendwann haben auch die letzten verstanden, wie sie den gang zum lokalen Sex Video Shop umgehen können, ohne auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen.
Ob User generated Content im Erotik Bereich allerdings noch deutlich zulegen kann, das scheint noch nicht so ganz klar festzustehen. TV Reportagen über Mydirtyhobby, Privatamateure oder auch NowYoo machen das Thema zwar immer wieder einer “breiteren” Öffentlichkeit zugänglich, allerdings liegt in diesem Bereich die Hemmschwelle naturgemäß noch wesentlich höher als bei non adult User generated Content. Was für ein Satz ;)
Bei herkömlichen Interaktiven Webseiten, sprich Communitys, Blogs (nein Arisa.de ist auf Grund des Traffics der letzten Zeit nicht interaktiv) geht man von 2-5 Prozent Usern aus, die sich aktiv Beteiligen. Die anderen sind entweder zu faul, technisch nicht versiert genug, oder haben schlicht weg kein Interesse.
Allerdings sind die Sex Amateur Communitys von 2-5 Prozent Sender gemeßen am gesamten Prono Traffic noch weit entfernt. Sollten da mal soliede 1 Prozent dinnen sein, dann werden NowYoo.com, Privatamateure und Mydirtyhobby noch ware Umsatzraketen.
Von herkömlichen Amateur Videos weg könnte der Trend verstärkt in Richtung Private Face 2 Face Cams und ähnlichem gehen, da hierbei eine höhere Anonymität, als beim bereitstellen von xxx Videos für ein breites Publikum wo meistens noch kostenlose Vorschaubilder zu sehen sind, gewährleistet werden kann.
Wie sich kostenpflichtige Datingplattformen wie Neu.de oder ilove langfristig entwickeln, bleibt abzuwarten. Bei den Alternativen wie StudiVz oder Myspace die sich da so langsam aber sicher weg vom Web 2.0 Hype hin zum festen gesellschaftlichen Bestandteil entwickeln, dürften auch die aggresivsten Werbekampangen der kostenpflichtigen dating Plattformen irgendwann im Sande verlaufen. Und das StudiVz oder MySpace auch so böse wie emule oder Bittorrent sind, dürfte auch in der abstrusesten Tv Doku zum Thema nicht so schnell zur Kernaussage werden.
Die User werden also nicht verunsichert sein, wenn Sie beim Facebook Clone auf den Anmelde Button klicken, wie sie es seit einiger Zeit beim Starten ihres edonkey Nachfolger sind…