Eigentlich wollte ich den Blogverkauf von Basicthinking ja nich einmal erwähnen, dies geschah ja in der public “Seo” und “Online Marketing” Blogosphere schon zur genüge. Dennoch neheme ich dieses Thema gerne zum Anlass um etwas über das Thema Blogs im allgmeinen zu schreiben:
Man muß eine Unterscheidung, was viele Kommentatoren im Eifer des Gefechts oft vergessen, zwischen dem reinen Einsatz einer Blogsoftware wie z.b. wordpress und dem tatsächlichen führen als Blog – also als Onlinetagebuch treffen.
Dies bedeutet ganz einfach das noch lange nicht wenn WordPress als CMS eingesetzt wird von einem Onlinetagebuch ausgegangen werden kann. WordPress ist ganz einfach ein schlankes und schickes CMS, das zu hauf auch für völlig unpersönliche Projekte eingesetzt wird.
Wenn also sogenannte “Experten” in einer Radiosendung zum thema Web 2.0 und Blogs behaupten, das die 10 größten deutschsprachigen Blogs nicht einmal auf über 1000 Besucher am Tag kommen würden, dann ist zwar in jedem Falle Grottenfalsch, wenn man aber hierbei nur die tatsächlich persönlichen Blogs als Bemessungsgrundlage heranzieht, ist die Aussage vielleicht nicht mehr ganz so Realitätsfremd.
Natürlich kann oft keine genaue Trennung ziwschem persönlichem und unpersönlichem Blog getroffen werden, da sich die Themen um die es geht oft vermischen. Dennoch gibt es aber ganz eindeutig – oft durch das kommerzielle Interesse vorangetriebene – Webseiten bei denen nicht der Autor, sondern das jeweilige Thema im Mittelpunkt steht. Ob diese nun ein Blog CMS oder ein CMS, das nicht als Blog Software deklariert wird nutzen, spielt hierbei eigentlich keine Rolle.
Laut wikipedia Definition ist ein Blog ein auf einer Webseite einsehbares Tagebuch oder Journal. Man kann auch jeden Tag von Hand eine neue Html Seite erstellen, mit Tagebuchähnlichen Inhalten befüllen und diese dann veröffentlichen. Das wäre dann sicherlich auch ein Blog.
In welche Kategorie Basicthinking nun eingeordet werden muß, weiss ich nicht, da ich dort nie regelmäßig gelesen habe. Und das was ich ab und zu, meist angeregt durch irgendwelche Diskussionen auf anderen Seiten, auf basicthinking gelesen habe, hat mich nie wirklich vom Hocker gehauen. Weder vom Schreibstiel – noch vom Inhalt.
Dennoch hat er es irgendwie geschafft zahlreiche treue Leser zu gewinnen. Das ist sicherlich auch eine Leistung. Das einzig positive am Mediengehypten verkauf war vielleicht, das das Thema Blogs kurzzeitig eine breitere Maße erreicht hat, als das sonnst der Fall ist.
Positiv deshalb, weil Blogs an sich, egal ob nun persönliche oder unpersönliche, eine wunderbare Art und Wiese der freien Informationsverbreitung ohne Maßenmedien bieten.