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Archiv für Januar 2010

Eine für Domainer interessantes Urteil wurde vom OLG Hamburg bestätigt. Es ging um eine Domain in der Form stadtwerke-stadtname.de
Diese Domain wurde von der Beklagten Person zu einem Zeitpunkt registriert, an dem noch kein entsprechendes Namensrecht bestand da die Stadwerke Stadname GmbH erst später ins Handelsregister eingetragen wurde.
Die Domain wurde der erst später gegründeten Firma zugesprochen.
Wenn diese Art der Rechtsprechung Schule machen würde, wäre das eine wesentliche zusätzliche Hürde bzw. Einschränkung im Domainhandel. Entweder der Domainer meldet eine Marke auf die entsprechende Domain an, oder er läuft Gefahr das einfach jemand aderst nur um die Domain zu erhalten selbiges vornimmt. Dieser Aufwand kann bei guten Domains durchaus profitabel sein.

Hierbei ist die o.g Domainkonsturktion aber sicherlich kein pauschales Referenzbeispiel für zukünftige Rechtsprechung in diesem Bereich. Denn die Domain aus der Kombination Stadtwerke mit Stadtname legt die Annahme recht nahe, dass diese ausschließlich dazu registriert wurde um gewinnbringend weiterverkauft zu werden.
Das die Beklagte hierbei geltend machen wollte, das unter der Domain Bauwerke der Stadt einsehbar gemacht werden, also “Stadtwerke”, erschien dem Gericht nicht plausibel, da Stadtwerke klassischerweise kommunale Versorgungseinrichtungen sind.

Interessant wird zu beobachten sein, ob eine solche Entscheidung auch bei nicht derart offensichtlichen Weiterverkaufsabsichten getroffen wird. Wie wird sich die Rechtsprechung verhalten, wenn eine Domain älter ist als die entsprechende Marke bzw. der Handelsregistereintrag ist und auch keine Weiterverkaufsabsicht als Registrierungsgrund angenommen oder nachgewiesen werden kann?
Ein durchaus plausibler – wenn auch recht wackeliger – Ansatz kann die aktive Nutzung der Domain sein. Das bedeutet wenn erkennbar ist, dass die Domain nicht nur geparkt sondern auf ein Webprojekt aufgeschaltet und genutzt wurde, diese zumindest nicht offensichtlich nur für den Weiterverkauf registriert wurde.
Dies ist aber selbstverständlich auch wieder Interpretationssache bei der eine Menge Variablen mitspielen. Ab wann ist die Seite den aktiv genutzt? Oder muss ein gewisser Grad an gestalterischer Schöpfungshöhe erreicht werden?
Es werden wohl Einzelfallentscheidungen bleiben.
Da kann man nur froh sein, das die Welt der Domains nicht nur aus .de besteht.

Einige Banken sind leider so frech und wollen Kohle ohne Ende sehen.

Content ist King. Sicherlich. Da man der Werten Leserschaft und den Suchmaschinenbots natürlich nur hochwertige Inhalte präsentieren möchte, diese zu produzieren aber i.d.R Zeitaufwändig ist, bieten sich eine Auslagerung der Contenterstllung an.

Hierzu gibt es mehere Möglichkeiten: Am einfachsten, aber auch mit dem unsichersten Ergebnis, sind Artikel über Plattformen wie textbroker erstellen zu lassen. Hier kann man zwar einenen waagen Einfluss auf die Qualität der Texte nehmen, in dem man bei der Auftragseinstellung eine Mindeststufe des Autors, welcher den Artikel verfasst festlegt. Ein Glückspiel bleibt es dennoch. Da die Qualitätseinstufung der Autoren nur sehr schewierig objektiv durchzuführen ist und eine fortlaufenede Kontrolle ohne unverhältnismässige Gebühren auchnicht Möglich wäre.

So kann es vorkommen das ein Autor der höchsten Stufe ein Fachbereich – z.B. den Finanzsektor hat – und auf Grund dieser Texte sehr gut eingestuft wurde. Genau der selbe Autor schriibt nun aber – mangels Aufträge in seinem Spezialgebiet – auch für andere Themenbereiche. Da kann es seh schnell vorkommen, das die Texte eher ungewollt Ironisch als objektiv wirken.

Wenn man z.B. zur Befüllung einer Finanzseite einen Arikel über Girokonten haben möchte und dann einen Text bekommt der gespickt ist mit Phrasen wie “Einige Banken sind leider so frech und wollen Kohle ohne Ende sehen.”, hat man am Ende mit der Korrektur mehr arbeit, als wenn man den Text gleich selbst verfasst hätte.

Textmarktplätze bzw. Artikelbörsen sind durchaus interessant um Content generieren zu lassen, allerdings bleibt es ohne das man den Autor vorher kennt bzw. dessen Referenzen lesen kann ein Glücksspiel. Dennoch sind manchmal Texte dabei, die weit mehr Wert sind, als die anfallenden Gebühren. Dies ist oft bei Texten zu speziellen Fachgebieten der Fall, da diese i.d.R nur von Autoren verfasst werden, welche sich schon mit dem Thema auskennen und sich nicht erst einarbeiten müssen.

Wenn man es dann noch irgendwie hinbekommt diese Autoren langfristig zu binden, können die Serps erobert werden.