Ganz egal ob man mangels eines zur Verfügung stehenden Breitband-Internetanschluss, oder um die anfallenden Gebühren des Kabelnetzbetreibers auf Satelliten Technologie umsteigen möchte – am Anfang steht zunächst meistens die Frage ob am Standort überhaupt Satellitenempfang möglich ist.

Zunächst einmal gilt dass eine direkte (theoretische) Sichtverbindung zum Satellit unabdingbar ist. Sollten also Gebäude oder Berge zwischen gewünschtem Empfangsort und Satellit liegen, wird aller Wahrscheinlichkeit nach ein Empfang nicht möglich sein. Anders sieht es schon bei Bäumen oder Sträuchern aus. Hier können die Signale (mit viel Glück) noch in ausreichender Qualität ankommen.
Wenn vom Standort aus zwar eine freie Sicht zum Satelliten besteht, aber keine Möglichkeit gegeben ist die Satellitenantenne außen anzubringen, besteht noch die Option diese hinter dem Fenster, also im Raum zu installieren. Hierbei ist der Empfang allerdings auch wieder Glückssache, da das Fensterglas – abhängig von dessen Zusammensetzung – das Signal ebenfalls dämpft.

Idealerweise wird eine Satellitenantenne also im Freien und mit freier (theoretischer) Sichtverbindung zum Satelliten angebracht.
Auf der Seite dishpointer.com kann man anhand einer beliebigen Adresse in Verbindung mit Google Maps ganz einfach ermitteln, in welcher Richtung sich der Satellit vom Standort aus befindet. Auf diese Wiese lässt sich schon vor dem Kauf einer Satellitenanlage relativ präzisse ermitteln, ob die Sicht zum gewünschten Satelliten frei ist.