Archiv - Internet
12. März 2010 · Abgelegt unter Internet
Die Domain hat es in sich: Nicht nur das sie bei den Typ-Ins bei den generischen Begriffen ;) wohl weit abgeschlagen auf Platz 1 stehen dürfte, sondern auch die bisherige Geschichte der Domain ist äußerst turbulent.
Nun soll sex.com zwangsverstigert werden, weil der derzeitige Inhaber den Kredit, den er einst für den Kauf von sex.com aufgenommen hat, nicht mehr bezahlen kann.
Das Mindestgebot bei der am 18. März stattfindenden Auktion liegt bei 1.000.000$. Das wäre ein wahrliches Schnäppchen für eine Domain die laut dem Buch “The Sex.com Chronicles” am Tag 15.000$ einbringt.
Dieser Wert wäre mit einem entsprechenden Portal und der sowieso kontinuierlich wachsenden Anzahl an Internetnutzern sicherlich noch bei weitem zu übertreffen - zumal das Wort Sex in den meisten relevanten Sprachen verständlich ist. Ein generisches Wort mit weltweitem Potential sozusagen.
Geht man nun dennoch von den “lediglich” 15.000$ Einnahmen am Tag aus, so wäre das bei einem Kaufpreis von 10.000.000$ ein jährliche Rendite von 54,75%. Investiert man 50.000.000$ für den Kauf zu würden immer noch 10,95% Rendite p.a. rausspringen.
Die oben genannten Berechnungen basieren auf konstanten 15.000$ einnahmen am Tag an 365 Tagen im Jahr. Ausgaben für Infrastruktur sind hierbei vernachlässigbar, da in diesem Berechnungsbeispiel keine Kosten für das Payment etc. fällig werden, da dieses über externe Partnerprogramme abgewickelt wird.
Sollte sich der neue Besitzer dann doch dafür entscheiden ein eigenes Angebot unter sex.com bereitzustellen, fallen selbstverständlich, wie bei jedem großen Internetportal Kosten an. Jedoch sollten dann auch die Einnahmen wesentlich gesteigert werden können, da der Traffic dann mittelfristig nicht mehr nur aus Typ Ins besteht. Derzeit laufen diese mehr oder weniger ins leere, da der Besucher lediglich eine Parkingseite zu sehen bekommt.
Wie eine Liste der teuersten Domainverkäufe verrät, war der vorherige Verkauf von sex.com der am zweit höchsten gehandelte Domainnamen bisher. Lediglich noch übertroffen von Insure.com.
Es bleibt also spannend was die wohl Trafficstärkste generische Domain dem geneigten Käufer Anfang der 2. Dekade des noch jungen Jahrtausends Wert sein wird…
28. Januar 2010 · Abgelegt unter Internet
Eine für Domainer interessantes Urteil wurde vom OLG Hamburg bestätigt. Es ging um eine Domain in der Form stadtwerke-stadtname.de
Diese Domain wurde von der Beklagten Person zu einem Zeitpunkt registriert, an dem noch kein entsprechendes Namensrecht bestand da die Stadwerke Stadname GmbH erst später ins Handelsregister eingetragen wurde.
Die Domain wurde der erst später gegründeten Firma zugesprochen.
Wenn diese Art der Rechtsprechung Schule machen würde, wäre das eine wesentliche zusätzliche Hürde bzw. Einschränkung im Domainhandel. Entweder der Domainer meldet eine Marke auf die entsprechende Domain an, oder er läuft Gefahr das einfach jemand aderst nur um die Domain zu erhalten selbiges vornimmt. Dieser Aufwand kann bei guten Domains durchaus profitabel sein.
Hierbei ist die o.g Domainkonsturktion aber sicherlich kein pauschales Referenzbeispiel für zukünftige Rechtsprechung in diesem Bereich. Denn die Domain aus der Kombination Stadtwerke mit Stadtname legt die Annahme recht nahe, dass diese ausschließlich dazu registriert wurde um gewinnbringend weiterverkauft zu werden.
Das die Beklagte hierbei geltend machen wollte, das unter der Domain Bauwerke der Stadt einsehbar gemacht werden, also “Stadtwerke”, erschien dem Gericht nicht plausibel, da Stadtwerke klassischerweise kommunale Versorgungseinrichtungen sind.
Interessant wird zu beobachten sein, ob eine solche Entscheidung auch bei nicht derart offensichtlichen Weiterverkaufsabsichten getroffen wird. Wie wird sich die Rechtsprechung verhalten, wenn eine Domain älter ist als die entsprechende Marke bzw. der Handelsregistereintrag ist und auch keine Weiterverkaufsabsicht als Registrierungsgrund angenommen oder nachgewiesen werden kann?
Ein durchaus plausibler - wenn auch recht wackeliger - Ansatz kann die aktive Nutzung der Domain sein. Das bedeutet wenn erkennbar ist, dass die Domain nicht nur geparkt sondern auf ein Webprojekt aufgeschaltet und genutzt wurde, diese zumindest nicht offensichtlich nur für den Weiterverkauf registriert wurde.
Dies ist aber selbstverständlich auch wieder Interpretationssache bei der eine Menge Variablen mitspielen. Ab wann ist die Seite den aktiv genutzt? Oder muss ein gewisser Grad an gestalterischer Schöpfungshöhe erreicht werden?
Es werden wohl Einzelfallentscheidungen bleiben.
Da kann man nur froh sein, das die Welt der Domains nicht nur aus .de besteht.
8. Januar 2010 · Abgelegt unter Internet
Einige Banken sind leider so frech und wollen Kohle ohne Ende sehen.
Content ist King. Sicherlich. Da man der Werten Leserschaft und den Suchmaschinenbots natürlich nur hochwertige Inhalte präsentieren möchte, diese zu produzieren aber i.d.R Zeitaufwändig ist, bieten sich eine Auslagerung der Contenterstllung an.
Hierzu gibt es mehere Möglichkeiten: Am einfachsten, aber auch mit dem unsichersten Ergebnis, sind Artikel über Plattformen wie textbroker erstellen zu lassen. Hier kann man zwar einenen waagen Einfluss auf die Qualität der Texte nehmen, in dem man bei der Auftragseinstellung eine Mindeststufe des Autors, welcher den Artikel verfasst festlegt. Ein Glückspiel bleibt es dennoch. Da die Qualitätseinstufung der Autoren nur sehr schewierig objektiv durchzuführen ist und eine fortlaufenede Kontrolle ohne unverhältnismässige Gebühren auchnicht Möglich wäre.
So kann es vorkommen das ein Autor der höchsten Stufe ein Fachbereich - z.B. den Finanzsektor hat - und auf Grund dieser Texte sehr gut eingestuft wurde. Genau der selbe Autor schriibt nun aber - mangels Aufträge in seinem Spezialgebiet - auch für andere Themenbereiche. Da kann es seh schnell vorkommen, das die Texte eher ungewollt Ironisch als objektiv wirken.
Wenn man z.B. zur Befüllung einer Finanzseite einen Arikel über Girokonten haben möchte und dann einen Text bekommt der gespickt ist mit Phrasen wie “Einige Banken sind leider so frech und wollen Kohle ohne Ende sehen.”, hat man am Ende mit der Korrektur mehr arbeit, als wenn man den Text gleich selbst verfasst hätte.
Textmarktplätze bzw. Artikelbörsen sind durchaus interessant um Content generieren zu lassen, allerdings bleibt es ohne das man den Autor vorher kennt bzw. dessen Referenzen lesen kann ein Glücksspiel. Dennoch sind manchmal Texte dabei, die weit mehr Wert sind, als die anfallenden Gebühren. Dies ist oft bei Texten zu speziellen Fachgebieten der Fall, da diese i.d.R nur von Autoren verfasst werden, welche sich schon mit dem Thema auskennen und sich nicht erst einarbeiten müssen.
Wenn man es dann noch irgendwie hinbekommt diese Autoren langfristig zu binden, können die Serps erobert werden.
2. Dezember 2009 · Abgelegt unter Internet
Linkaufbau ist nach wie vor eine der wichtigsten die wichtigste Disziplin im Sport der sich Seo nennt. Und solange die bedeutenden Suchmaschinen ihre Alogorhytmen nicht grundlegend verändern werden, wird das wohl auch noch eine ganze Zeit lang so bleiben. Sehen wir an dieser Stelle mal von Tendenzenen wie User-gerateten-Ergebnisen und sonstigem Web 2.0 Schnickschnack, der indirekt in das Ranking einfliessen (soll) ab.
Nur einen Satz hierzu: Diese ach so revolutionären Techniken sind natürlich mit sehr ähnlichen Mechanismen beeinflussbar, wie die steigerung der Linkpopularität… aber das soll nicht Inhalt dieses Beitrags sein.
Wozu diese Einführung, wenn es einfach nur um Linkkauf gehen soll? Ganz einfach: Die Frage ist worin unterscheidet sich den ein gekaufter Link eigentlich grundsätzlich von einem getauschten oder anderststweitig selbst gesetzen Backlink zur eigenen Webseite? Klar, beim Linkkauf wird das Geld direkt und ohne Umwege für den Link bezahlt. Unethisch sei das und würde ein Ranking dem Budget entsprechend bedeuteten.

Aber bedeuten die anderen Methoden zum Backlinkaufbau nicht genau das selbe? Ob man nun Praktikanten einstellt und diese den ganzen Tag Linktsausch betreiben lässt, oder für die Links direkt bezahlt - worin besteht der Untschied? Es gibt keinen! In beiden Fällen möchte man der eigenen Seite einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, indem man den organisch gewachsenen Links noch ein paar Geschwister spendiert.
Alle Linkbuilding Methoden haben das selbe Ziel: Ein besseres Ranking in den Suchmaschinen zu erreichen. Ob jemand nun seine eigene Zeit investiert um die Anzahl der Backlinks für seine Webseite zu pushen, oder dazu Mitarbeiter einstellt, oder die Links direkt kauft. Es macht für die Suchmaschine keinen, aber auch überhaupt keinen Unterschied. Den all diese Links spiegeln nicht die tatsächlich, sonderen eine künstlich generierte Relevanz der Webseite wieder.
Das Suchmaschinen versuchen sich dagegen zu wehren, ist verständlich, haben diese doch keine Möglicheit intelligent getauschte oder gekaufte Links algorhytmisch zu identifizieren. Gekaufte noch weniger, als getauschte, da bei gekauften Links keine verräterischen Backlinkstrukturen entstehen und diese somit i.d.R. nicht von organisch gesetzten zu unterscheiden sind. Zumindest nicht algorhytmischt.
Es muß zwar nicht so sein, das derjenige mit dem höchsten Budget gewinnt, da es zum Glück noch ein paar andere Faktoren gibt. In welche Linkbuildingmaßnahme das Geld allersdings fließt, kann sowohl der Suchmaschine als auch dem direkten Mitbewerber relativ egal sein, da es sich wie das Wort “Linkbuilding” ja schon sagt um künstlich generierte Links handelt.
Das Suchmaschinenbetreiber allzugerne behaupten sie hätten eine Möglichkeit gefunden um gekaufte Links automatisch zu erkennen, liegt in der Natur der Sache bzw. in deren Interesse. Selbstverständlich ist dies algorhytmisch nicht möglich, solange Käufer und Verkäufer ein mindestmaß an Intelligenz aufweisen.
Ein einfacher Beweis hierfür ist leicht erbracht: Klassisches Seo funktioniert nach wie vor wunderbar. ;)
11. November 2009 · Abgelegt unter Internet
Aus den Suchergebnisseiten kennt man es schon länger - nun können Sitelinks auch bei Adwords genutzt werden.
Die Adwords Sitlinks gibt es aus Platz- bzw. Formatgründen aber zunächst nur bei Anzeigen die über den Suchergebnissen erscheinen, da diese breiter sind, als die auf der rechten Seite.
Die Sitelinks können im Adwords Account über die Kampangeneinstellungen eingerichtet werden. Angelegt werden können bis zu 10 Sitelinks, welche dann in die Rotation gehen.
Zunächst werden die Sitelinks wohl nur in den Serp Werbeanzeigen, nicht aner im Content Werbenetzwerk geschaltet.
Hier würden mit Werbeformaten wie z.B. dem Leadboard auch noch Platz zur Verfügung stehen. Wie sich die Sitelinks in den Werbeanzeigen auswirken bleibt abzuwarten.
Es dürfte aber wohl ähnlich der Sitelinks in den regulären Serps: Eine (nahezu) Garantie für höhere CTR’s.
19. Oktober 2009 · Abgelegt unter Internet
Die Denic hat die Einschränkungen bei der Registrierung von .de Domains weitgehend aufgehoben. Zukünfig können nun auch ein- und zweistellige Domains, sowie reine Zifferndomains registriert werden. Außderdem sind auch Kfz Kennzeichen als .de Domain freigegeben worden.
Die Registrierung ist ab dem 23.10. um 9 Uhr möglich. Zahlreiche Webhoster und Domainanbieter bieten eine sogenannte Vorregistrierung an, bei der man die gewünschten Domains schon vorab an den Provider übermittelt. Dieser versucht dann, sobald die Live Phase begonnen hat die Domains so schnell wie möglich zu registrieren. Hierbei bieten einige Domainprovider, wie z.B. inwx.de die Möglichkeit einen Geldbetrag anzugeben, den man bereit ist für die gewünschten Domains zu bezahlen. Das höchste Gebot wird dann Providerintern als vorrangig behandlelt, sprich der Provider übermittelt den Registrierungsauftrag als erstes an die Denic.
Ob es ohne eigenen direktzugang zur Denic überhaupt möglich sein wird ein- bzw. zweistellige Domains zu ergattern bleibt abzuwarten. Zifferndomains, wie z.b. Telefonnummern oder ähnliches hingegen werden auch nach dem ersten Ansturm noch zahlreich vorhanden sein.
15. Juli 2009 · Abgelegt unter Internet
Das automatisierte Einblenden von Keywords, über welche die Besucher von Suchmaschinen auf die Webseite gekommen sind, kann durchaus interessante Nebeneffekte haben.
Zum einen können die Keywords, über welche die Webseite am häufigsten gefunden wird durch das Search Phrases Plugin kompfortabel eingeblendet werden. Zum anderen ist es auch möglich einfach immer die letzten Suchbegriffe einzublenden über welche die Besucher auf den Blog gekommen sind.
Letzteres erzeugt durchaus interessante dynamische effekte, da immer wieder Suchbegriffe verwendet werden, auf die eigentlich überhaupt nicht optimiert wurde.
Kommt nun der Bot zufällig zu der Zeit vorbei, wo so ein Suchbegriff eingeblendet wird, kann durchaus ein dauerhaftes und auch besseres Ranking zum jeweiligen Begriff entstehen. Den wenn dieser bisher nur zufällig in irgendeinem Text erwähnt wurde, jetzt aber für den Bot dank Search Phrases x mal auf der Seite zu lesen ist, wirkt sich das u.U auf das Ranking aus.
Interessant ist hierbei natürlich auch, das der Bot in den seltensten fällen alle Seiten eines Blogs auf einmal Spidert, das bedeutet man bekommt durch das zeitlich versetzte Spidern eine Unmenge an neuen Keywords auf die Seite, einen gewissen Trafficstrom vorausgesetzt.
Wieviel, wie auch immer als Keywords eingebundene “letzte Suchbegriffe” eine Webseite verträgt, ohne das es als Keywordspaming deklariert wird, muß individuell getestet werden.
Natürlich ist das Öffentliche Einblenden der Suchgegiffe je nach Art der Webseite nicht immer angemessen. Sonst könnte es sein, das ohne Filter Massenhaft Porn, Sex und Erotik Suchanfragen auf der Webseite auftauchen. Das mag bei vilelen Blogs keine Rolle spielen, andere Webseiten wiederrum könnten hierdurch einen erheblichen Imageschaden davontragen.
Wie auch immer, zur Trafficgenerierung ist es vorallem bei Seiten welche schon über Traffic verfügen und gerne mehr haben möchten - und das sind wohl die meisten - zusätzliche Suchbegriffe zu besetzen, ohne darauf zu optimieren.
Die Sidebar hier auf Arisia ist gefüllt mit Suchanfragen aus dem Adultbereich - obwohl das bei wietem nicht den Hauptcontent des Blogs ausmacht. Nur wenige Beiträge enthielten hier und da mal Wörter wie Youporn, livecams oder Erotikfilme - und das meistens noch in einem anderen Kontext. Trozdem hat sich durch die oben beschriebene Dynammik ein regelrechtes Sammelsurium an Erotik Affinen Suchbegriffen ergeben unter welchen der Blog gefunden wird. Viele dieser Suchbegriffe wie z.b. www.FunDorado.net, Sexviedeo oder gratis private sexvideos kommen im regulären Content nirgends bisher nirgends, aber auch überhauptnirgends vor, dennoch Rankt die Seite allein durch die eingeblendeten Suchbegriffe zu diesen Keywords.
Eine ellegante Art, Porn Keywords in einem Artikel Unterzubringen, oder etwa nicht? :)
Also nochmals, das geht nicht nur für Keywords wie www.Fundorado.net Gutscheindcode, sex cams online, oder erotikfilme kostenlos, sondern natürlich auch für Heimwerkerbedarf und Kuckucksuhren. Da aber vom Volumen her das Verhältnis von Erotik Affinen Suchanfragen zu den Suchbegriffen auf die gezielt optmiert wurde meistens zu Gunsten ersterer ausfällt ist die “Gefahr” hoch, das bei nur wenigen “falschen” Keywords die Dynamik sehr schnell in Richtung One-Hand-Surfer Traffic geht.
Soviele verschachtelte Sätze für die paar Keywords…
8. April 2009 · Abgelegt unter Internet, Software
T-online hat die Navigations”hilfe” für DSL Kunden live geschalten. Das bedeutet das auch wenn keine t-online Software zum Surfen benutzt wird, sämmtlicher Traffic der eigentlich ins leere laufen würde zur t-online Navigationshilfe weitergeleitet wird.
Wenn man also z.B. im Firefox Browser eine Domain aufruft, die nicht existiert bzw. nicht in den aktuellen DNS Listen eingetragen ist, kommt nicht mehr wie bisher die Firefox Fehlerseite, sondern man wird direkt zur Navigationshilfe von t-online weitergeleitet.
Diese Navigationshilfe wiederum nimmt die nicht existierende eingegebene Domain gleich als Keyword und gibt dazu mehr oder weniger passende Werbeanzeigen von Overture aus.
Ganz wie klassisches Domainparking könnte man meinen, nur das hier die Domains nicht von irgendwelchen Domainern auf Sedo und Co weitergeleitet wurden, sondern ein ISP sämtliche nicht existierende Domains auf Parking Seiten leitet.
Der Provider muss also nichtmal die Domain registrieren, Gebühren oder ähnliches bezahlen. T-online nimmt einfach alle nicht existierende Domains und leitet diese auf Klick Vergütete Werbeanzeigen weiter.
Das ist Domaingrabbing einer ganz anderen Dimension.
Ob diese Mehreinnahmen an den Kunden, z.b. in Form von Tarifverbilligungen weitergereicht werden, ist wohl eher mehr als fraglich…
Update: Hier ein Screenshot wie das aktuell aussieht.

Das ganze funktioniert mit jeder nicht im Dns System eingetragenen Domain.
Den Tippfehlertraffic den t-online damit zieht dürfte gigantisch sein.
1. April 2009 · Abgelegt unter Internet
Google.com hat es schon länger als default. Google.de seit heute auch: Die Rede ist von Suggest. Das bedeutet das bei Eingeben einer Suchanfrage automatisch Vorschläge ausgegeben werden, wie die Suchanfrage vervollständigt werden kann.
Dieses “Feature” konnte man zwar auch schon bisher bei Google.de nutzen, allerdings war es nicht standardmässig aktiviert, sondern konnte z.b. per zusätzlichem Parameter in der Url eingeschaltet werden.
Ob und wie sich das ganze auf das Suchverhalten auswirken wird, bleibt zunächst offen. Allerdings dürfte Google in der jetzigen Form bald Probleme mit sogenannten “Jugendschutz” Organisationen bekommen, da Suggest nach dem eintippen von ein paar harmlosen Wörtern des öfteren Suchanfragen vorschlägt die, um es mal vornehm auszurücken, eher dem Adultbereich zuzuorden sind.
Deaktivieren kann man Suggest unter Einstellungen -> keine Suchbegriffvorschläge im Suchfeld anzeigen. Hierzu müssen allerdings Cookies aktiviert sein, da die Einstelllung sonnst immer wieder verloren geht. Eine andere möglichkeit Suggest zu deaktivieren ist das NoScript Adon für den Firefox Browser.
Ganz kompfortabel, dauerhaft und ohne Plugin kann man Google Suggest auch deaktivieren indem man einfache folgenden Parameter anhängt: /webhp?complete=0 also http://www.google.de/webhp?complete=0
30. März 2009 · Abgelegt unter Internet
Fireball - mit dem Begriff werden die meisten Leute die das Internet erst seit facebook, Youtube und StudiVZ kennen nichts mehr angangen können.
Wer allerdings das Netz schon zu vor DSL Zeiten durchforstet hat der kam um Fireball kaum herum. Zwar wurde es in den letzten Jahren relativ ruhig um die Suchmaschine, jetzt wurde allerdings ein Relaunch der ältesten noch existierenden deutschen Suchmaschine bekannt gegeben.
Da man eine echte alternative zum teilweise sehr duchkommerziallisierten Google Index bieten möchte, hat man seitens Fireball kurzerhand alle Geschäftsbeziehungen zu Google eingestellt. Das könnte Pr Technisch (nein, ich meine hier nicht den Page Rank ;) durchaus sinvoll sein, da die Marktmacht des kalifornischen Suchgigantens mittlerweile immer öfter auch bei nicht Seo’s zur Sprache kommt.
So wirbt Fireball aktuell z.B. gezielt damit keine mit “Personen verknüpften Daten” zu speichern.
Sollte es Fireball also gelingen einen halbwegs vernünftigen Index aufzubauen wäre der weg zu alten Marktanteilen vielleicht wieder geebnet.
Auch wenn das ein sehr langer Weg werden würde…
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